Homberger SPD Fraktion gelingt vorgezogener Aprilscherz
Dabei könne er das durchaus verstehen, so Armin Klein. „Ich gehe davon aus, dass der Antragsteller Dr. Gunkel, der seit vielen Jahren ein geschätzter und kompetenter Kollege ist, nicht den Stadtverordnetenvorsteher in seinem Amt beschädigen wollte. Daher bleibt nur noch die Schlussfolgerung, dass er dem Bürgermeister und seinem Magistrat nicht zutraut, diesen komplexen Beschluss ordnungsgemäß umzusetzen“, versucht Armin Klein eine Erklärung zu finden.
Klar sei jedoch, dass er den Beschluss so nicht umsetzen könne und streng genommen hätte der Bürgermeister diesem sogar widersprechen müssen. „Nach der Hessischen Gemeindeordnung sind Anträge ausschließlich an den Magistrat zu richten. So wurde auch in den letzten Jahrzehnten in Homberg verfahren. Dass jetzt ein Beschluss an den Stadtverordnetenvorsteher gerichtet wird, lässt in mir den Verdacht aufkommen, dass der Änderungsantrag der SPD gar nicht ernst gemeint war, denn ich bin der falsche Ansprechpartner – und das hätte ein langjähriges Parlamentsmitglied wie der Fraktionsvorsitzende der SPD, Dr. Gunkel, eigentlich wissen müssen“, so Armin Klein weiter.
Aber vielleicht liege er mit seinen Vermutungen auch falsch. „Vielleicht hat ja auch die Ausstrahlungskraft und der Humor unseres wertgeschätzten Bürgermeisters auf Dr. Gunkel abgefärbt, was dazu geführt haben könnte, dass dieser meinte, es wäre schon der 1. April“, schmunzelt Armin Klein.
Nach wie vor sei er allerdings der Überzeugung, dass es wichtig sei, eine Beschallungsanlage anzuschaffen, denn die Besucher hätten ein Recht darauf, alles hören zu können.